Nette Taktik in Wojtaszek gegen Wang…

…und auch etwas Interessantes von Kramnik

Liebe Schachfreunde,

gerne klicke ich mich neben der Arbeit durch aktuell gespielte Schachpartien der Spitzenspieler. Ist ein netter Zeitvertreib und gelegentlich bleibt auch mal was Nützliches hängen. So auch in der Erstrundenpartie beim Sparkassen Chessmeeting in Dortmund 2017 zwischen Kramnik und Fedoseev. Nach den Zügen 1.e4 c6 2.d4 d5 3.exd5 cxd5 4.Ld3 Sc6 5.c3 Dc7 kam mir das alles ziemlich bekannt vor. Ich selbst spiele dieses Eigengewächs gerne mit Weiß und Kramnik zog hier 6.Sa3. Den Zug hatte ich noch nie in Betracht gezogen und ist nun auf der Liste der Varianten, die ich mir mal genauer anschauen werde. Es lohnt sich immer, aktuelle Partien von Großmeistern durchzuspielen, auch wenn man nicht wirklich viel Zeit dafür hat. Die ein oder andere „neue“ Idee findet man aber immer 🙂

Kommen wir aber nun zum eigentlichen Thema. Während der Durchsicht meiner Partienauslese bin ich auf folgende Stellung in einer Partie zwischen Wojtaszek und Wang gestoßen:

Wojtaszek zog hier zu meinem Erstaunen Thb1.

Hängt jetzt nicht der Bauer auf h2? Und wenn Schwarz diesen Bauern schlägt, dringt er gleichzeitig mit seinem Turm über die zweite Reihe in das weiße Lager ein und greift zudem auch noch den ungedeckten Bauern auf f2 an. Nachdem ich etwas grübelte, erkannte ich, wie giftig die Bauer auf h2 doch tatsächlich ist.

Hier die Frage die lieben Leser. Welche hübsche Taktik hat Weiß, wenn Schwarz Txh2 zieht?

Die Auflösung gibt im nächsten Beitrag. 🙂

Euer Topschach Benny

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